Kick-off meeting des Projekts NEW-MOVE: Nachhaltige Mobilität durch ein optimiertes Netzwerk grenzüberschreitender intermodaler Dienstleistungen in den Bergregionen
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Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, fand in Triest die Auftaktveranstaltung (Kick-off-Meeting) des Projekts „NEW-MOVE: Nachhaltige Mobilität durch ein optimiertes Netz grenzüberschreitender intermodaler Verkehrsdienste in Bergregionen“ statt, das vom Interreg-Programm Italien-Österreich VI-A 2021–2027 kofinanziert wird.
Das Projekt NEW-MOVE zielt darauf ab, die Entwicklung grenzüberschreitender öffentlicher Nahverkehrsdienste zwischen Friaul-Julisch Venetien und Kärnten durch intermodale Lösungen zu fördern, die sowohl die tägliche Mobilität der Einwohner als auch die Erreichbarkeit für Touristen verbessern. NEW-MOVE fügt sich in den rechtlichen Rahmen des strategischen Abkommens über den grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr ein, das am 3. Dezember in Klagenfurt von den drei Regionen unterzeichnet wurde, und zielt darauf ab, die jeweiligen Gebiete durch ein System der strukturierten und dauerhaften Zusammenarbeit zwischen den im Programmgebiet tätigen Verkehrsbetrieben aufzuwerten.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Projektpartnerschaft teil: der EVTZ „Euregio Senza Confini“ (Lead Partner), Promoturismo FVG sowie die Autonome Region Friaul-Julisch Venetien (Zentraldirektion für Infrastruktur und Raumordnung). Darüber hinaus waren auch Vertreter von Arriva Udine und der VerkehrsVerbund Kärnten GmbH als assoziierte Partner anwesend.
Dieses erste Treffen bot die Gelegenheit, die Grundlagen für die Kooperationsmaßnahmen zu legen, die im Laufe des Projekts, dessen Laufzeit bis März 2028 vorgesehen ist, entwickelt werden sollen.
Die Veranstaltung wurde mit einer Einführungsrede der Direktorin des EVTZ „Euregio Senza Confini“, Dr. Sandra Sodini, eröffnet, die die Anwesenden begrüßte und das Projekt offiziell auf den Weg brachte. Anschließend fand eine Vorstellungsrunde unter den Teilnehmern statt, die dazu diente, die verschiedenen Akteure vorzustellen und die jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen in der Region auszutauschen.
Danach stellten Dr. Chiara Fabbro und Dr. Mia Cappellari das Projekt in Kurzform vor und erläuterten die allgemeinen Ziele sowie die Struktur der verschiedenen Arbeitspakete (WP). Insbesondere wurden die Etappen skizziert, die von der Analyse von Mobilitätsnachfrage und -angebot (WP2) bis zur Umsetzung der experimentellen Pilotmaßnahme (WP3) führen, die die Einrichtung neuer regelmäßiger grenzüberschreitender Busverbindungen entlang der Strecke Paluzza – Passo Monte Croce Carnico – Kötschach-Mauthen vorgesehen sind und in den Sommermonaten durch Fahrradanhänger ergänzt werden.
Im zweiten Teil fand die erste Fachsitzung des Projekts statt, die von Dr. Nicola Tripani, Leiter der Abteilung für strategisches Projektmanagement, Planung und Überwachung des öffentlichen Nahverkehrs, moderiert wurde. Während dieser Arbeitssitzung tauschten sich die Teilnehmer darüber aus, welche ersten Schritte zur Umsetzung des Projekts unternommen werden sollen.