BE-EGTC
BE-EGTC: From borders to bridges
| ZEITRAUM | 1.07.2026 - 31.12.2027 |
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| BUDGET | 115.560,00 |
| STATUS | Aktiv |
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Das Projekt BE-EGTC wurde vom EVTZ Euregio Ohne Grenzen (Project Coordinator) gemeinsam mit dem EVTZ GO (Project Partner) im Rahmen der europäischen Ausschreibung PPPA-2025-BRIDGEFOREU eingereicht. Ziel der Ausschreibung ist es, die Mitgliedstaaten bei der Einrichtung und operativen Umsetzung von Cross-Border Coordination Points (CBCPs) gemäß der Verordnung (EU) 2025/925 – BRIDGEforEU zu unterstützen. Die Ausschreibung finanziert den operativen Aufbau von CBCPs, einschließlich prospektiver (prospective) CBCPs, d. h. grenzüberschreitender Koordinierungsstellen, die sich noch im Aufbau befinden. Ziel ist es, die Fähigkeit der Mitgliedstaaten zu stärken, rechtliche und administrative Hindernisse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu identifizieren und zu überwinden.
Die BRIDGEforEU-Verordnung, die am 7. Mai 2025 vom Europäischen Parlament und vom Rat verabschiedet wurde, stellt einen wichtigen Fortschritt für die europäische territoriale Zusammenarbeit dar. Sie führt konkrete Instrumente ein, um rechtliche und administrative Hindernisse zu identifizieren, zu analysieren und zu beseitigen, welche die Funktionsfähigkeit von Infrastrukturen und Dienstleistungen in Grenzregionen beeinträchtigen, und trägt damit zur Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts der Europäischen Union bei.
Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt BE-EGTC das Ziel, einen gemeinsamen prospektiven (prospective) Cross-Border Coordination Point (CBCP) für den Grenzraum zwischen Italien, Österreich und Slowenien zu entwickeln und zu erproben. Dies erfolgt im Einklang mit Artikel 4 Absatz 2 der Verordnung, der benachbarten Mitgliedstaaten die Einrichtung gemeinsamer Cross-Border Coordination Points ermöglicht.
Der künftige CBCP wird als zentrale und dauerhafte Anlaufstelle für öffentliche Behörden und weitere relevante Akteure dienen. Seine Aufgabe wird darin bestehen, grenzüberschreitende rechtliche und administrative Hindernisse entgegenzunehmen, zu analysieren und deren Lösung zu erleichtern. Durch die Koordinierung mit den zuständigen nationalen Behörden sowie den Dialog zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen wird der CBCP zu einer wirksameren Bearbeitung grenzüberschreitender Fragestellungen beitragen und gleichzeitig die Multi-Level-Governance im Kooperationsraum stärken.