Frauenunternehmen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit: der EVTZ beim Kick-off-Meeting von FemECoPLUS

Amaro (Udine, 14 Januar 2026

Am Mittwoch, dem 14. Januar, nahm der EVTZ Euregio Ohne Grenzen an der Auftaktveranstaltung des europäischen Projekts FemECoPLUS – Female Economic Community: a powerful labour understanding support in the Alpsteil. Ziel des Projekts ist es, das Netzwerk weiblicher Unternehmen im grenzüberschreitenden alpinen Raum zu stärken und die Unterstützungsmaßnahmen für die weibliche Wirtschaftsgemeinschaft auszubauen.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Interreg Italien–Österreich 2021–2027 über die CLLD-Strategie HEurOpen kofinanziert und von Cramars Società Cooperativa Sociale getragen. Projektpartner sind der Verein für Bildung und Lernen (Kärnten) sowie der Interregionale Gewerkschaftsrat Friaul-Julisch Venetien–Kärnten (CSI FVG–Kärnten).

Im Laufe der Veranstaltung stellte der EVTZ Euregio Ohne Grenzen seine Rolle sowie die im Rahmen der aktuellen europäischen Programmperiode durchgeführten Aktivitäten vor, mit besonderem Fokus auf Maßnahmen zur Beseitigung grenzüberschreitender Hindernisse. Zudem wurde die Synergie zwischen dem Projekt FemECoPLUS und WORK-FAIR hervorgehoben, einem Projekt, das ins Leben gerufen wurde, um dem Mangel an geeigneten Instrumenten zur Überwachung der Arbeitskräfteflüsse und zur Überwindung von Hindernissen der Arbeitsmobilität im EVTZ-Gebiet zu begegnen.

Beide Projekte weisen zahlreiche gemeinsame Elemente auf, die durch die Beteiligung des CSI FVG–Kärnten als Partner in beiden Initiativen zusätzlich gestärkt werden. Dazu zählen insbesondere der Aufbau von Netzwerken, die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Gemeinschaft, die Bündelung von Informationen und Wissen sowie die Entwicklung einer für alle tatsächlich zugänglichen Plattform. Vor allem jedoch verfolgen beide Projekte einen starken territorialen Ansatz mit dem Ziel, bestehende Lücken zu schließen und Barrieren zu überwinden, die eine umfassende grenzüberschreitende Zusammenarbeit noch immer behindern.

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