29. Versammlung des EVTZ Euregio Ohne Grenzen
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Am 23. März 2026 fand in Triest am Sitz der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien die 29. Versammlung des EVTZ „Euregio Senza Confini“ statt. An der Versammlung nahm der Präsident der Region Istrien, Boris Miletić, teil, der das formelle Interesse Istriens am Beitritt zum EVTZ als Vollmitglied bekundete. Der Vorschlag wurde von den Präsidenten der drei Regionen mit Begeisterung aufgenommen, da er eine Gelegenheit zur Stärkung der Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum mit einer immer größeren Öffnung in Richtung Adria darstellt. Die Direktorin des EVTZ, Dr. Sandra Sodini, hob zudem den strategischen Wert der beiden neu genehmigten Projekte BE-EGTC und NEW-MOVE hervor. Das erste Projekt erkennt den EVTZ Euregio Senza Confini als eine der acht Pilotregionen für die Einrichtung eines Cross-Border Coordination Point (CBCP) im Raum Italien-Österreich-Slowenien an, im Konsortium mit dem EVTZ GO und im Einklang mit der neuen europäischen Verordnung Bridge4EU. In diesem Zusammenhang übernimmt der EVTZ eine Schlüsselrolle bei der Erkennung und Beseitigung administrativer und rechtlicher Hindernisse, die die vollständige Integration der grenzüberschreitenden Gebiete noch immer einschränken, und trägt so zur Stärkung des europäischen Binnenmarktes bei. Das Projekt NEW-MOVE stellt die natürliche Fortsetzung von EU-MOVE dar und widmet sich dem grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr, mit besonderem Augenmerk auf der Mobilität im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang übernimmt der EVTZ eine Schlüsselrolle bei der Ermittlung und Beseitigung der administrativen und rechtlichen Hindernisse, die die vollständige Integration der grenzüberschreitenden Gebiete noch immer einschränken, und trägt so zur Stärkung des europäischen Binnenmarktes bei. Das Projekt NEW-MOVE ist die natürliche Fortsetzung von EU-MOVE und widmet sich dem grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr, wobei der Schwerpunkt auf dem Straßenverkehr liegt. Was hingegen die zukünftigen Aktivitäten betrifft, so hat die Versammlung nach dem Erfolg der Ausgabe 2024 einstimmig die neue Ausgabe des Nachhaltigkeitspreises 2026 verabschiedet, die dem Thema „Schulen für nachhaltige Entwicklung“ gewidmet ist, mit dem Ziel, in die neuen Generationen zu investieren. Abschließend dankte Präsident Peter Kaiser den Mitgliedern der Versammlung für die fruchtbare Zusammenarbeit und das im Laufe der Jahre gewachsene Klima des gegenseitigen Vertrauens und wünschte seinem Nachfolger im Amt des Landeshauptmanns von Kärnten, Daniel Fellner, der ebenfalls bei der Versammlung anwesend war, die Fortsetzung dieses Weges der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Versammlung bot zudem die Gelegenheit, den neu gewählten Präsidenten der Region Venetien, Alberto Stefani, bei seiner ersten Teilnahme an den Arbeiten des EVTZ offiziell willkommen zu heißen; dieser bot an, die nächste Versammlung in Venedig auszurichten.
Fotohinweis: Autonome Region Friaul-Julisch Venetien
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